Schlafstörungen

Welche Schlafstörungen gibt es?

Von Schlafstoerungen sind viele Menschen (zeitweise) betroffen. Sie haben verschiedene Formen:

  • Einschlafstörungen
  • Durchschlafstörungen
  • frühmorgendliches Erwachen
  • nächtliches Aufschrecken aufgrund von Alpträumen

BezüglicSchlafstoerungen behandelnh der Auswirkungen der Menge oder der Qualität des Schlafes gibt es vielfältige falsche Informationen. So ist es z.B. so, dass nicht jeder Erwachsene unbedingt acht Stunden Schlaf benötigt; ausserdem ist das häufige, kurze nächtliche Erwachen völlig normal, nur erinnern wir uns am nächsten Tag meist nicht mehr daran.

Wie entstehen Schlafstörungen?

Schlafstörungen können erfahrungsgemäss oft stressbedingt sein, wie es z.B. bei dem Burn-out Syndrom der Fall ist. Ausserdem sind Schlafstörungen (insbesondere das frühmorgendliche Erwachen) auch eine häufige Begleiterscheinung bei depressiven Erkrankungen. In Verbindung mit Angststörungen kommt es häufig auch zu Einschlafstörungen. Darüber hinaus kann es bei Suchtmittelkonsum, z.B. bei Alkohol, zu Schlafstörungen kommen, die sich durch häufiges Erwachen und Problemen, wieder einzuschlafen, zeigen können.

Allgemein ist es bei Schlafproblemen erst einmal wichtig, zu schauen, ob sie schon früher auftraten, wie bisher mit den Schlafstörungen umgegangen wurde und welche Methoden der Schlafhygiene evtl. angewandt werden können. Damit sind einfache Verhaltensweisen gemeint, die schlafanstossend wirken, wie z.B. der Verzicht auf den aufwühlenden Krimi vor dem Zubettgehen, intensive körperliche oder geistige Betätigung sowie auf üppige Mahlzeiten, Alkohol oder koffeinhaltige Getränke.

Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen

Eine klassische Massnahme bei Schlafstoerungen ist die Schlafrestriktion, also die Begrenzung der Schlafmenge. Dies soll zur Regulierung des Schlaf-wach-Rhythmus dienen. Betroffene sollten dann also nur so lange im Bett bleiben, wie sie tatsächlich zum Schlafen benötigen. Indem Schlafenszeiten und -dauer festgelegt und teilweise verkürzt werden, verbringen die Betroffenen weniger Zeit im Bett ohne zu schlafen und dadurch wird die Müdigkeit erhöht und das Schlafen entsprechend stimuliert. Längerfristig gesehen erhöht das längere Wachsein dann die Müdigkeit und verkürzt das Einschlafen.

Eine weitere klassische Massnahme bei der Linderung von Schlafstörungen in der Verhaltenstherapie bezeichnet man als Stimuluskontrolle.  Dabei wird empfohlen, das Betroffene das Schlafzimmer nur zum Schlafen nutzen und es verlassen, wenn das Einschlafen nicht gelingt, also nicht lange wach im Bett herumzuliegen. Sie sollten dann im Schlafzimmer auch nicht Telefonieren, essen oder trinken, Yoga machen, fernsehen oder rauchen. Und in keinem Falle herumliegen und grübeln. Sondern stattdessen lieber aufstehen, das Schlafzimmer verlassen und in einem anderen Raum einer ruhigen Tätigkeit nachgehen.

Wie behandele ich Schlafprobleme?

Wenn Sie unter Schlafstörungen leiden, analysieren wir in den Therapiegesprächen erst einmal, welche Methoden Sie bisher bereits ausprobiert haben, welche vielleicht etwas geholfen haben und welche gar nicht. Darauf aufbauend wird gemeinsam besprochen, welche weitergehenden Massnahmen ergriffen werden können. Dabei kann auch die kognitive Therapie hilfreich sein, bei der Sie lernen, schlafverhindernde Gedanken zu hinterfragen und zu verändern.

Darüber hinaus hat es sich sehr bewährt, dass ich Ihnen eine Methode der Stressreduktion nahe bringe, die zu einer Entspannungsreaktion führt. In meiner Praxis verwende ich dabei gerne die Methode der Selbsthypnose, die regelmäßig angewandt, sehr gute Effekte erzielt. Darüber hinaus verwende ich vielfältige hypnotherapeutische Methoden, die wesentlich darauf ausgelegt sind, die psychischen Hintergründe der Schlafstörungen aufzulösen, so dass Sie auf natürliche Art und Weise zu einem gesunden und erholsamen Schlafverhalten zurückfinden können.